Das Ziel fĂŒr die nĂ€chsten Tagen soll es sein, unser Gehirn fĂŒr die neuen EindrĂŒcke als Nichtraucherin oder Nichtraucher so aufnahmefĂ€hig wie möglich zu machen.
Das âUmlernenâ ist nötig, weil mit dem Beginn des Rauchens vor etlichen Jahren so etwas wie Fehlschaltungen in unserem Denken passiert sind. Wir haben Dinge, die eigentlich nicht zusammenpassen, so eng und so hĂ€ufig miteinander verknĂŒpft, bis sie uns passend erschienen. Das war z. B. die Ăberzeugung, dass man sich mit Zigaretten meinte besser konzentrieren zu können, obwohl nachweislich beim Rauchen weniger Sauerstoff im Körper vorhanden ist, natĂŒrlich auch und vor allem im Gehirn. âFalsche FĂ€hrteâ könnte man diese Gedankenautobahnen nennen, die jahrelang vom Wunsch nach Konzentration stets zum AnzĂŒnden der Zigarette gefĂŒhrt hat.
Das zu entkoppeln heiĂt neu lernen, dass Konzentration ohne Rauchen möglich ist. Die logische Erkenntnis ist nur der erste Schritt, das Ăben der entkoppelten Situationen der zweite. Am effektivsten verinnerlicht das Gehirn Erfahrungen, wenn logisches Denken mit positiven Emotionen und mit Bewegung einher gehen.
Körperliche BetĂ€tigung ist tatsĂ€chlich ein VerstĂ€rker fĂŒr beste Ergebnisse bei Denkleistungen, also auch fĂŒr Erfolge beim Lernen und EinĂŒben neuer FĂ€higkeiten. Nicht zufĂ€llig stehen viele Menschen intuitiv auf und laufen umher, wenn sie ĂŒber etwas nachdenken oder wenn sie telefonieren.
Deshalb sind dies die einfachsten MaĂnahmen: Wann immer Konzentration gefragt ist, verschaffen Sie sich Bewegung durch Aufstehen, Hinsetzen, Recken, Dehnen, sanftes Nackenkreisen, Treppensteigen. Das Beste wĂ€re ein Spaziergang in der Natur, ersatzweise eine Runde um den Block in der Mittagspause!
Reicht dafĂŒr die Zeit nicht aus, tut es ersatzweise auch eine rasche Ohrenmassage: Reiben Sie Ihre HandflĂ€chen krĂ€ftig aneinander, bis sie richtig schöne warm sind. Dann massieren Sie sanft die Ohrmuscheln und steigern dann den Effekt, indem Sie die RĂ€nder beider Ohren mit den Fingerspitzen krĂ€ftig kneten und dabei leicht nach auĂen biegen. Das kurbelt sofort den Kreislauf an, erfrischt und sorgt die nĂ€chsten 35 – 60 Minuten lang fĂŒr bessere Konzentration.
Regina Hildebrandt bigmoment – Bussestr.13 – 22299 Hamburg Telefon 040-57 26 12 51 – hildebrandt@bigmoment.de
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Willkommen in der Freiheit ohne Nikotin! Das Nervengift benötigt etwa drei Wochen, um restlos vom Organismus abgebaut zu werden. Danach ist die körperliche AbhÀngigkeit vom Suchtstoff Nikotin also technisch betrachtet erledigt.
Die Entgiftung und Heilung auf der körperlichen Ebene ist schon nach wenigen Tagen durch eine bessere LeistungsfĂ€higkeit bei bestimmten TĂ€tigkeiten und Anstrengungen zu spĂŒren. Geruchs- und Geschmackssinn beginnen sich nach ca. zwei bis vier Wochen zu erholen. Eher unbemerkt, aber dennoch stetig sinken die Risiken fĂŒr Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs und vieles mehr. DafĂŒr sorgen die SelbstheilungskrĂ€fte des Körpers von ganz allein âumso besser, je intensiver man sie mit entsprechender ErnĂ€hrung, Bewegung und Mentaltraining unterstĂŒtzt.
In der vergangenen Woche haben Sie Ihre mentale StĂ€rke trainiert, indem Sie altvertraute GlaubenssĂ€tze aktiv auf den PrĂŒfstand gestellt und die nutzlosen GedankenverknĂŒpfungen fĂŒr die rauchfrei Zukunft aussortiert haben. FĂŒr den somit freien Blick in die Zukunft, die Konzentration auf die positiven VerĂ€nderungen braucht es keine neuen GlaubenssĂ€tze, sondern neue Erfahrungen. Auch dafĂŒr haben Sie bereits den Grundstein gelegt. Denn etliche alltĂ€gliche Situationen, die frĂŒher mit dem Rauchen verknĂŒpft waren, haben Sie bereits drei Wochen lang ohne die Zigarette durchlebt. Dies hat fĂŒr die positive Verankerung des Nichtrauchens einen wichtigen Effekt: Das Unterbewusstsein wurde mit ganz neuen Bildern und Erfahrungen bestĂŒckt.
Wie auf einer groĂen Filmrolle ist im Unterbewusstsein praktisch alles zu finden, was wir je erlebt, gedacht, gefĂŒhlt, getan, getrĂ€umt haben â unser ganzes Leben in lauter kleinen Einzelbildern, auf denen all diese Geschehnisse festgehalten wurden. Diese gespeicherten Ereignisse meldet unser Unterbewusstsein immer dann an unsere Bewusstseinszentrale im Gehirn, wenn es uns in irgendeiner Situation unterstĂŒtzen möchte. Denn natĂŒrlich ist der gesamte Erfahrungs-Schatz alles andere als unnĂŒtzer Ballast. Es ist eine Schatztruhe, aus der wir schöpfen können, wenn wir vor neuen Situationen stehen und diese z. B. nicht immer wieder neu beurteilen oder gar lernen mĂŒssen. Autofahren ist ein typisches Beispiel fĂŒr automatisiertes Verhalten, was wir unbewusst ausfĂŒhren und uns dabei nebenher noch auf das GesprĂ€ch mit einem Beifahrer konzentrieren können. Auch Reflexe sind hilfreich, wie das unwillkĂŒrliche ZurĂŒckzucken der Hand in der NĂ€he einer heiĂen Flammeâ eine uralte Erfahrung, die wir als Kind schmerzhaft gelernt und fĂŒr immer verinnerlicht haben.
Seit der allerersten Zigarette hat sich das Rauchen in so gut wie all unsere AktivitĂ€ten eingeschlichen und wurde vom Unterbewusstsein als neue âRequisiteâ immer mit abgespeichert. ZunĂ€chst waren das die positiven VerknĂŒpfungen wie Geselligkeit, Party, Freunde treffen; dann kam die Zigarette nach dem Essen hinzu, die Verbindung von Alkohol und Rauchen, der Griff nach dem Telefon, das Starten des Autos, die Pause bei der Arbeit â alles wurde mit unserem neuen stĂ€ndigen Begleiter erledigt. Was wir nach kurzer Zeit als âautomatischâ akzeptiert haben, ist in unserem Gehirn vom aktiven Denken tatsĂ€chlich automatisiert und schlieĂlich zu einer VerknĂŒpfung geworden, die wie eine Gedankenautobahn funktionierte. Und jedes Mal beim ersten Zug aus der Zigarette wurde diese Autobahn gefestigt.
Vor allem in Situationen, die mit starken Emotionen verknĂŒpft sind, Freude ebenso wie Frust, erinnert das Unterbewusstsein seither an das âZaubermittelâ, das scheinbar jedes unangenehme GefĂŒhl mildert oder bei ĂŒberschĂ€umender Freude noch eins draufsetzt. Vorsicht: Nach bereits lĂ€ngerem Nichtraucherdasein kann plötzlich der Gedanke an eine Zigarette unvermittelt auftauchen. Der erste Urlaub als Nichtraucher etwa, oder ein auĂergewöhnlicher Stress, den Sie so im Nichtraucherleben noch nicht erfahren haben.
Um das Unterbewusstsein von dem falschen alten Bild der Situation mit Zigarette weg zu locken, ist Achtsamkeit gefordert. Nutzen Sie Ihre Aufmerksamkeit jedes Mal dann, wenn eine Gedankenautobahn sich zeigt, z. B. mit Hinweisschildern wie âStressâ, âKonzentrationâ, âTasse Kaffeeâ, âFeierabendâ, âwichtiges Telefonatâ o. Ă€.
Hier heiĂt es kĂŒnftig kurz innehalten und bewusst den neuen Weg ins Nichtraucherleben nehmen, den Sie per Entscheidung bereits eingeschlagen haben. Am Anfang ist der neue Pfad kaum sichtbar. Aber je öfter Sie von der âAutobahnâ abbiegen und dem neuen Weg folgen, desto fester, breiter und sicherer wird dieser â bis er selbst so stabil und selbstverstĂ€ndlich ist wie eine Autobahn.
Je achtsamer Sie in diesen ersten Wochen sind, desto schneller stellt sich das Unterbewusstsein auf die neuen ZusammenhĂ€nge ein. Je hĂ€ufiger Sie auf der Filmrolle Ihres Lebens die kommenden Situationen mit allen Höhen und Tiefen, also alle âSzenenâ ohne die Requisite Zigarette fĂŒttern, desto eher wird das Unterbewusstsein dies als ârichtigeâ Verhaltensweise akzeptieren. Im Datenarchiv des Unterbewussten sind die nĂ€chstliegenden Informationen nun die neuesten EindrĂŒcke. Keine Situation ist mehr mit Rauchen gekoppelt und das Unterbewusstsein hat keinerlei Veranlassung mehr, Ihnen die Idee ans Rauchen in Ihr Bewusstsein, also Ihre Gedanken zu schicken. Diese Bilder fehlen kĂŒnftig!
Die Zeit ist dabei absolut auf Ihrer Seite. Freuen Sie sich darauf, dass die Erinnerungen an die Zigarette immer mehr verblassen und irgendwann nur noch wie ein Traum erscheinen, der immer unwirklicher erscheint. Ihre Aufgabe der nĂ€chsten Zeit lautet also: Produzieren Sie jede Menge rauchfreie Bilder fĂŒrs Unterbewusstsein – mit wirksamen Ăbungen zur UnterstĂŒtzung, die Sie ab morgen ausprobieren können.
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Wie viele Zigaretten mĂŒssen von möglichst allen Beteiligten geraucht werden, damit aus einer mittelprĂ€chtigen eine richtig tolle Party wird? Wieviel Nikotin ist nötig, um nach einem wundervollen mehrgĂ€ngigen MenĂŒ den krönenden Abschluss zu bilden?
Die Ernsthaftigkeit dieser Fragen darf zu Recht angezweifelt werden. Und trotzdem ist der Mythos von der Geselligkeit des Rauchens jener, der bei nahezu allen Rauchern als die höchste HĂŒrde beim Rauchstopp erscheint.
Die Vorstellung, kĂŒnftig ohne dieses vertraute Attribut all diese Situationen weiterhin bestehen und sogar genieĂen zu können, erschreckt viele Raucher und Raucherinnen. Obwohl verstandesmĂ€Ăig jeder weiĂ, dass die QualitĂ€t von menschlichen Begegnungen selbstverstĂ€ndlich nicht von der Menge der dabei gerauchten Zigaretten abhĂ€ngt, sondern immer von dem sozialen Austausch, werden die Ebenen von Inhalt und Ă€uĂeren UmstĂ€nden leicht vermischt. Das passiert auch in ganz anderen Bereichen. So können KlĂ€nge, Farben, GerĂŒche, sogar ein einziges Wort einen fĂŒr oder gegen das GegenĂŒber einnehmen. Begleitaspekte, die gar nichts mit dem eigentlichen Inhalt einer Begegnung zu tun haben und dennoch die Situation positiv oder auch negativ beeinflussen.
Wie war es rĂŒckblickend bei Ihnen? Hat das Rauchen jemals zum Gelingen einer Situation beigetragen? Hier heiĂt es achtsam bleiben, um den Blick auf das Wesentliche zu behalten. Denn es war stets die Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, die in jeder geselligen Situation als stĂ€rkster WohlfĂŒhlfaktor gewirkt hat.
Versuchen Sie in diesen Tagen verstĂ€rkt darauf zu achten, wie Sie selbst alltĂ€gliche Situationen nach ihren BegleitumstĂ€nden beurteilen und weniger nach den Inhalten. Schauen Sie z. B. genau hin, wenn Sie Raucher in geselligen Situationen beobachten und fragen sich: Ist die Person gerade entspannt, fröhlich, gelassen, weil sie raucht oder weil sie die entspannte, fröhliche und gelassene Stimmung der Geselligkeit genieĂt?
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Ein Gedanke, der sich auch nach dem Rauchstopp hartnĂ€ckig zu halten versucht ist z. B. der an das Rauchen als schnelle Hilfe bei Stress. Kaum ein Reflex hat sich bei Rauchern so verselbstĂ€ndigt wie der Griff nach der Zigarette, sobald irgendein Auslöser fĂŒr Ărger, Druck, eine Störung, kurz: ein Angriff auf unseren normalen Ablauf auftaucht.
TatsĂ€chlich wird durch das ZufĂŒhren des Nervengifts Nikotin sowie der ĂŒbrigen Schadstoffe aus dem Zigarettenqualm im Körper ein massiver Alarm ausgelöst und mit dem AusschĂŒtten von Stresshormonen wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol beantwortet. Der Organismus wehrt sich gegen diesen Angriff. Der ist jedoch nicht körperlich spĂŒrbar und nicht schmerzhaft. Im Gegenteil: Stresshormone können sehr belebend wirken.
Paradox:
Neben dem nicht registrierten inneren Aufruhr gegen die Gifte aus der Zigarette stellt sich der physisch gefĂŒhlte Effekt ein, dass durch das ZufĂŒhren von Nikotin der Nikotin-Entzugsstress kurzfristig gestoppt und dies als angenehm empfunden wird. Der als zuvor unwohl empfundene Schmachter verschwindet.
Zudem wirkt noch ein Ă€uĂeres Programm:
Das Handling der Zigarette, auch der E-Zigarette oder eines der anderen Alternativprodukte wird zwar sehr routiniert, fast automatisch ausgefĂŒhrt. Dennoch sind dies Handlungen, die Aufmerksamkeit erfordern. Sie bedeuten fĂŒr den Raucher oder die Raucherin, dass er oder sie sich ganz kurz emotional von dem gerade aufgetretenen Stressauslöser entfernen kann.
Die Empfehlung von Nichtrauchern, bei Stress erst einmal tief durch zu atmen und dann an die Lösung eines Problems zu gehen, hat denselben Hintergrund â und auch denselben Effekt. Eine kurze Zeitspanne, die zeitlich und gefĂŒhlsmĂ€Ăig den Stressor fĂŒr einen Augenblick in den Hintergrund drĂ€ngt, versetzt das Gehirn wieder in eine bessere Lage zum klaren Denken. Das ist nicht nur der höheren Sauerstoffversorgung geschuldet.
AtemĂŒbungen aus den verschiedensten Entspannungstechniken bezwecken genau dies: Dem Geist durch das Beruhigen der Gedanken die Chance zu geben, von reflexartigen Ăberreaktionen auf scheinbar bedrohliche Situationen umzuschalten auf das verstandesmĂ€Ăige Ăberlegen im vorderen Hirnlappen, dem âOrgan der Zivilisationâ. Was also tun, wenn es stressig wird und Rauchen nicht mehr der Reflex sein soll?
Versuchen Sie es einmal mit der Wechselatmung:
Mit ihrer Hilfe lĂ€sst sich eine Synchronisation beider HirnhĂ€lften herstellen und dem ruhigen Denken wieder eine Chance geben. Das geht so: Atmen Sie durch ein Nasenloch ein, halten den Atem an, dann atmen Sie durch das andere Nasenloch aus. VerschlieĂen Sie dabei abwechselnd mit dem rechten Daumen und dem rechten Ringfinger rechtes und linkes Nasenloch. Also links einatmen dann beide Nasenlöcher verschlieĂen, dann den Daumen heben und das rechte Nasenloch zum Ausatmen freigeben. Dann umgekehrt einatmen durchs rechte Nasenloch und zum Ausatmen nach links wechseln. Wiederholen Sie den Zyklus, sooft es Ihnen guttut.
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Wie teuer ist Rauchen tatsĂ€chlich? Bei der gedanklichen Diskussion mit dem Suchtmonster im eigenen Kopf werden gern die bekannten Argumente der Kosten fĂŒrs Rauchen benutzt: Sooo viel hat es doch gar nicht gekostet. SchlieĂlich haben wir es uns all die Jahre leisten können. Es gibt noch viel teurere Hobbies! Das gesparte Geld durch den Rauchstopp geht auch so irgendwie weg. Das merkt man doch gar nicht; deswegen aufzuhören lohnt sich nicht!
Das Geld spielt zwar nie wirklich die entscheidende Rolle bei den Ăberlegungen fĂŒr oder gegen die Zigarette. Dennoch lohnt sich ein kurzes Verweilen bei diesem Thema. Wie schnell sind positive Signale auch in finanzieller Hinsicht spĂŒrbar? Wann merkt man es im Portemonnaie? Sie haben nun bereits 18 Tage lang nicht den Tagessatz fĂŒr Ihre âMitgliedschaftâ in der Raucher-Community geleistet â macht rund 125 Euro. Wo sind die?
Das gesparte Geld wĂ€re natĂŒrlich nur greifbar, wenn Sie es tĂ€glich konsequent beiseitegelegt hĂ€tten. Manche Menschen richten sich bei Ihrem Rauchstopp tatsĂ€chlich einen Dauerauftrag ein und zahlen sich damit quasi selbst in AbstĂ€nden die Belohnung fĂŒr diese wichtige Entscheidung aus.
Am Beispiel Geld lĂ€sst sich gut erkennen, wie es um unsere FĂ€higkeiten bestellt ist Dinge prĂ€zise einzuschĂ€tzen. Die meisten Menschen ĂŒberschĂ€tzen hĂ€ufig, was sie in 3 Stunden zu leisten imstande sind und unterschĂ€tzen genauso konsequent, wieviel sie in 3 Monaten erreichen könnten. Das gilt fĂŒr Arbeitsaufgaben ebenso wie fĂŒr tĂ€gliche fast unbewusste Mini-Ausgaben aus der Geldbörse.
300 Mal einen Coffee-to-go fĂŒr 3 Euro macht im Jahr 900 Euro! Die tĂ€glichen etwa 7 Euro pro Schachtel Zigaretten könnten ein Sparschwein mit rund 2500 Euro fĂŒllen! Genug fĂŒr einen Extra-Urlaub oder einen kleinen Luxus, der sonst nicht möglich gewesen wĂ€re.
Sicher hören die meisten Raucherinnen und Raucher nicht mit dem Rauchen auf, weil sie lediglich Geld sparen möchten. Gegen zusÀtzlich etwas mehr finanziellen Spielraum haben aber die wenigsten etwas einzuwenden.
Tipp zur Motivation fĂŒrs Weitermachen:
Halten Sie heute die Augen auf nach einem kleinen Extra etwa im Gegenwert Ihrer frĂŒheren tĂ€glichen Raucherkosten â z. B. fĂŒr einen kleinen BlumenstrauĂ, eine besondere Zeitschrift oder Ă€hnliches, was Ihnen Freude macht!
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Wer sich in diesen Tagen mit Kommentaren von auĂen auseinandersetzen muss, vernimmt möglicherweise auch im Inneren noch eine leise Stimme. Das kleine Nikotin-Biest liebt Diskussionen und wiederholt dabei unermĂŒdlich die alten MĂ€rchen. âEINE ist KEINEâ â ist das nicht der Satz, den wir schon ganz am Anfang unserer Raucherkarriere gehört haben? âNur mal eine Zigarette ab und zu kann doch nicht schadenâ, oder âJetzt habe ich schon so lange durchgehalten; da könnte ich mir doch mal beweisen, wie schlecht es schmecktâ.
Solche EinflĂŒsterungen bezwecken vor allem eines: sie sollen beruhigen, in Sicherheit wiegen, schmeicheln. Diese Stufe der Manipulationen, mit der die Sucht Sie zurĂŒckholen möchte, zeigt an, dass der Prozess des Ausstiegs aus der Nikotinsucht nach Plan verlĂ€uft. Der Nikotin-Bandwurm steht kurz vor dem endgĂŒltigen Aus, weil in wenigen Tagen das Nikotin restlos Ihren Körper verlassen haben wird.
Sein letzter Trick wird der Versuch sein Mitleid zu erregen. Fallen Sie bitte nicht auf das Jammern des verhungernden Bandwurms herein, der Ihnen vorgaukeln möchte, dass er doch Ihr Freund sei. Wie passt das zu dem Begriff Freundschaft? Ein guter Freund tut all das nicht, was die Zigarette mit Rauchern macht. Er zieht ihnen kein Geld aus der Tasche, greift sie weder körperlich an noch macht er ihnen mental schlechte GefĂŒhle. Ein guter Freund bringt Sie nie in Situationen, in denen Sie sich schĂ€men, sich Sorgen und Ăngste um Ihre Gesundheit und Ihre Zukunft machen. Alles das, was das Rauchen je fĂŒr Raucherinnen und Raucher und vor allem MIT ihnen getan hat â was genau war gut daran?
Stoppen Sie derartige Diskussionen mit einer effektiven Gesichtsgymnastik, mit der Sie der Sucht buchstĂ€blich zeigen, was Sie von ihr halten (es muss ja niemand zuschauen): Augenbrauen hochziehen, Augen und Mund weit aufreiĂen, fĂŒr einige Sekunden halten, lockern. Danach die Augen zusammenkneifen und die Nase rĂŒmpfen; wieder kurz halten und dann entspannen. Nach kurzer Pause die Stirn in Falten legen, mit dem Mund eine âSchnuteâ ziehen, halten, lockern, wieder Pause. SchlieĂlich die Wangen aufblasen und die Luft zehn Mal von einer Seite in die andere schieben, dann die Luft ausströmen lassen und die Wangen entspannen.
Malen Sie sich aus, wie dabei der Störenfried verschwindet, mit ihm Stress und Unwohlsein. Und schwelgen Sie in Vorfreude auf die komplette körperliche Befreiung und die Einkehr von Ruhe, Erleichterung und Frieden.
Regina Hildebrandt bigmoment – Bussestr.13 – 22299 Hamburg Telefon 040-57 26 12 51 – hildebrandt@bigmoment.de
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